Uganda & Ruanda: Reisen in die Heimat der Gorillas

Die Länder Zentralafrikas sind echte Geheimtipps für Naturliebhaber, denn fernab der Touristenmassen warten hier noch wahre Oasen ursprünglicher Flora und Fauna. Insbesondere Uganda und Ruanda bieten einen ganz besonderen Trumpf, denn hier finden sich die wenigen Zufluchtsorte der bedrohten (und daher geschützten) Berggorillas. Wandeln Sie auf den Spuren von Dian Fossey!

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Uganda und Ruanda-Reisen: Die neuesten Angebote

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Uganda & Ruanda: Heimat der Gorillas

Nahezu alle Besucher der beiden recht unbekannten Länder Uganda und Ruanda im östlichen Afrika haben ein und dasselbe Ziel vor Augen: Einen Besuch bei den seltenen Berggorillas.

Zu finden sind sie im Bwindi Wald im gleichnamigen Nationalpark, im äußersten Süden Ugandas. Und im Volcanoes Nationalpark an den Hängen der Virunga Vulkane im Norden Ruandas. Dies sind die einzigen bekannten Populationen der Unterart der Gorillas und man bemüht sich die rund 900 Tiere nach Kräften zu schützen. Trotz des stetigen Einsatzes von Rangern und Tierärzten und der Anerkennung des ugandischen Nationalparks als Unesco Weltnaturerbe ist ihr Überleben dennoch leider nicht gesichert.

Tief im Regenwald, Foto: BoTGDie DNA des Gorillas ist der des Menschen sehr ähnlich, daher sind wir ungewollt auch häufig die größte Bedrohung - schon eine einfache Grippe kann für die Tiere tödlich enden. Zum Schutz der Tiere müssen Besucher, bevor sie sich in den Regenwald begeben, zum Fiebermessen antreten und werden ausführlich über die Brisanz ihres eigenen Gesundheitszustandes informiert. Täglich darf nur eine sehr begrenzte Zahl Besucher zu den Gorillas, das Erlebnis ist somit ein sehr exklusives und privates. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf - 500 bzw. 750 USD pro Person und Tag – kommen den Tieren und deren Schutz zugute.

Mit erfahrenen Rangern zu den Silberrücken

Die Ranger sind täglich in den Bergen von Uganda und Ruanda unterwegs, stehen beinahe ebenfalls täglich in Sichtkontakt mit den Berggorillas. Sie wissen in etwa, wo sich die Familien befinden. Dennoch kann es sein, dass man nach mehrstündigem Aufstieg nur wenige Minuten diese majestätischen Tiere beobachten kann. Oder manchmal den Park, ohne überhaupt einem Tier begegnet zu sein, wieder verlassen muss. Sie sollten jedoch nie vergessen: Dies ist kein Zoo, sondern die afrikanische Wildnis, eine Garantie gibt es hier auf nichts.

Begegnung mit dem Gorilla, Foto: BoTGWenn der Ranger die Gorillas erfolgreich aufgespürt hat, bietet sich ein unglaubliches Bild von einem liebevollen Familienverband. Das Familienoberhaupt, ein imposanter Silberrücken, lebt mit einigen Weibchen und deren Jungtieren friedlich als Patchwork-Familie zusammen. Die Kleinen tollen zwischen den Müttern umeinander und purzeln übereinander, sie schaukeln an niedrigen Ästen und plumpsen wie reife Früchte von eben diesen. Die Mütter sitzen mitten im Gewusel, kümmern sich sanft um die Kleinsten und schlichten Streit zwischen den Größeren. Die Familie wandert in ihrem Gebiet wenig umher. Das üppige Nahrungsangebot an Blättern und Früchten in Uganda und Ruanda erlaubt ihnen diese träge Gemütlichkeit. Die ausgewachsenen Tiere beobachten den menschlichen Besuch mit ihren großen braunen Augen meist genauso neugierig wie umgekehrt.

Auf den Spuren von Dian Fossey: "Gorillas im Nebel"

Die bekannte Zoologin Dian Fossey hat unsere Aufmerksamkeit durch ihre langjährige Forschungstätigkeit auf die vom Aussterben bedrohte Tierart gerichtet. Fast 20 Jahre lang lebte sie mit den Tieren und wurde in deren Mitte akzeptiert. Mit ihrer starken aber auch schwierigen Persönlichkeit kämpfte sie schon früh um den Schutz ihrer Lieblinge. 1985 wurde sie tot in der Forschungsstation aufgefunden, der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Ihr Karisoke Research Center führt seitdem die Arbeit in ihrem Sinne fort. 1988 wurde Dian Fosseys Lebenswerk unter dem Titel „Gorillas im Nebel“ verfilmt und verhalf den Berggorillas zu weiterer Aufmerksamkeit. Die engagierte Wissenschaftlerin ebnete aber auch einer anderen Forscherin den Weg für Studien an einer Art Menschenaffen: Jane Goodall, ihre Arbeit mit den Schimpansen übte sie in Tansania aus.

Schimpanse, Foto: BoTGAber auch in Ruanda im Nyungwe Nationalpark und in Uganda im Kibale Nationalpark kann man die ebenfalls bedrohten Schimpansen in freier Wildbahn finden. In Großgruppen von bis zu 150 Mitgliedern leben die Familien locker zusammen. Wichtige soziale Komponente stellt bei den Schimpansen die gegenseitige Körperpflege – das "Grooming" - dar. Beim ausdauernden Grooming wird auch die Hierarchie innerhalb der Gruppe demonstriert. Schimpansen sind zudem äußerst schlau und geschickt. Um an besondere Leckerbissen heranzukommen, nutzen sie häufig Werkzeuge wie Stöckchen oder Steine. Zum Sonnenuntergang sammeln sich alle Familien in den Wipfeln der Bäume, wo die tagaktiven Tiere, vor Raubtieren geschützt, in ihren Nestern die Nacht verbringen.

Mit einem Besuch bei den Gorillas und/oder den Schimpansen in Ruanda oder Uganda können Sie sich nicht nur Ihren persönlichen Traum erfüllen. Sie leisten auch einen willkommenen finanziellen Beitrag zum Schutz der Tiere.

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Klimadiagramm

Klimadiagramm Uganda und Ruanda
Das gezeigten Klimadaten für Uganda und Ruanda basieren auf langjährigen Messungen in Entebbe.
Uganda und Ruanda-Reisen:
3 aktuelle Angebote

Entfernung Frankfurt - Uganda und Ruanda (Luftlinie)
Entfernung Frankfurt - Uganda und Ruanda (Luftlinie)
6000 km

Durchschnittliche Tagestemperatur (Uganda und Ruanda)
Durchschnittliche Tagestemperatur (Uganda und Ruanda)
19 °C - 33 °C

Sonnenstunden pro Tag (Uganda und Ruanda)
Sonnenstunden pro Tag (Uganda und Ruanda)
4 - 8 Stunden

Regentage pro Monat (Uganda und Ruanda)
Regentage pro Monat (Uganda und Ruanda)
3 - 22 Tage

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Wetter im Dezember

Wollen Sie Ihren Uganda und Ruanda-Urlaub in der nächsten Zeit antreten? Nachfolgend sehen Sie historische Klimadaten für den Dezember in Entebbe (Uganda und Ruanda).

Temperatur: 17.1 °C - 26.1 °C (Ø 21.7 °C)
Niederschlag: 116 mm an 10 Tagen
Sonnenstunden: 6.7 pro Tag

Uganda und Ruanda sind geeignet für:

Aktivurlaub Abenteuerurlaub Natururlaub
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Uganda und Ruanda

Begegnung mit einem Gorilla, Foto: BoTG - Uganda und Ruanda-Reisen  (Bild: Best of Travel Group)
Begegnung mit einem Gorilla, Foto: BoTG - Uganda und Ruanda-Reisen
Teeplantage in Ruanda  (Bild: Best of Travel Group)
Teeplantage in Ruanda
Gorilla-Mutter mit Nachwuchs  (Bild: Mother and baby, Carine06, CC BY-SA)
Gorilla-Mutter mit Nachwuchs