TOP7: Die schönsten Nationalparks der USA

Die USA ist reich an Natur und Schönheit, die bei den vielen spektakulären Großstädten überschattet leider manchmal auch übersehen wird. Schnüren Sie sich deshalb Ihre Wanderschuhe um und erkunden Sie auf eigene Faust die sieben schönsten und beeindruckendsten Naturschutzgebiete der USA. Mit Sicherheit werden Sie immer wieder beeindruckende Naturschauspiele feststellen und schon bald nicht mehr nach Hause wollen.

Welche sieben Nationalparks der USA besonders sehenswert sind, haben wir für Sie aufgelistet. Am Ende des Artikels finden Sie zudem mehrere Videos, mit denen Sie sich einen ersten visuellen Eindruck von den fantastischen Nationalparks verschaffen können.

Yosemite Nationalpark

Foto: Aniket Deole (Unsplash)

Zweifelsohne zählt der Yosemite Nationalpark zu den schönsten Naturschutzgebieten im Südwesten der USA. Vor allem das sogenannte „Yosemite Valley“ ist beeindruckend. Die hohen Gipfel des „El Capitán“ und „Half Dome“ sowie die zahlreichen, riesigen Wasserfälle sind sehenswert. An jeder Ecke können Sie eine neue Schönheit entdecken.

Erwähnenswert sind die berühmten Riesenmammutbäume und die Tunnel View, ein bekannter Aussichtspunkt im Park. Sie sehen direkt auf den „Bridalveil Fall“ Wasserfall. Nur wenige Meter entfernt ist das Yosemite Village, eine kleine Stadt mit Geschäften, Restaurants und Unterkünften zum Ausruhen. Zu empfehlen ist, dass Sie das Yosemite Naturschutzgebiet außerhalb der Hauptsaison besuchen, denn zu dieser ist ein schier unfassbar großes Aufkommen von Touristen üblich.

Sequoia & Kings Canyon Nationalparks

Foto: Roberto Nickson (Unsplash)

Zwar handelt es sich bei Sequoia und Kings Canyon um zwei Parks, da diese aber direkt aneinandergrenzen, kann es auch als ein großer Park angesehen werden. Sie gelten als wahre Geheimtipps und sind sicherlich für jeden interessant, der mehr Ruhe sucht. Für Wanderungen eignet sich das Hinterland mit seinen beeindruckenden Wäldern auf jeden Fall. Hinzu kommen die faszinierenden Mammutbäume. Folgen Sie einfach den Big Trees Trail und Sie werden die bis zu 80 Meter hohen Bäume bestaunen können.

Aber auch der große Artenreichtum macht die beiden Parks zu einem Highlight. Praktisch ist, dass es keine richtigen Öffnungszeiten gibt. Die Parks sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet. Jedoch müssen Sie aufpassen, denn die Hauptanfahrtsstraße (Cedar Grove) ist nur von Ende April bis Mitte Oktober geöffnet. Grund dafür ist das sehr wechselhafte Wetter.

Joshua Tree Nationalpark

Foto: Johnson Wang (Unsplash)

Die markanten Joshua Trees haben dem Joshua Tree Park seinen Namen gegeben. Doch nicht nur die beeindruckenden Yucca-Gewächse sind ein Highlight, sondern auch die Mischung aus Pflanzen und schroffer Felslandschaft. Möchten Sie Wandern gehen, sollten Sie auf jeden Fall das „Wonderland of the Rocks“ besuchen. Die vielen umliegenden Campgrounds laden zu einer unvergesslichen Nacht im Joshua Tree Park ein. Am nächsten Tag sollten Sie sich wieder durch das weitläufige Naturschutzgebiet begeben.

Die Colorado-Wüste ist einer der vielen Highlights, die Sie im Joshua Tree Park nicht verpassen sollten. Die Wüste ist mit Kakteen übersät und grenzt direkt an die höher gelegene sowie kühlere Mojave-Wüste. Wünschen Sie sich einen einzigartigen Ausblick, sollten Sie sich zum Aussichtspunkt „Keys View“ begeben. Sie blicken über das Tal Coachella Valley, bevor Sie sich wieder auf den Wanderweg machen, der sich entspannt durch die Steinbrocken des Hidden Valleys schlängelt.

Grand Canyon Nationalpark

Foto: Alan Carrillo (Unsplash)

Was wäre eine Liste der schönsten US-Nationalparks ohne den Grand Canyon? Über rund 400 Kilometer erstreckt sich der Grand Canyon, der zu einer der bekanntesten Naturschauspiele der Welt zählt. Die Felswände sind bis zu 1.800 Meter hoch und leicht bis zu 24 Kilometer breit. Am schönsten ist der Weg entlang des Rim Trails hinunter zum Colorado River. Hier erleben Sie spektakuläre Sonnenauf- und Sonnenuntergänge.

Ein kleines Problem des Grand Canyon ist, dass dieser extrem groß ist. An einem Tag können Sie sicherlich nicht alles sehen, was das Naturschutzgebiet zu bieten hat. Deshalb sollten Sie sich eine nahe Unterkunft suchen. Im gesamten Grand Canyon Park gibt es viele kleine Lodges, die zum Verweilen einladen. Achten Sie aber auch auf die Reisezeit. Mit etwas Glück können Sie die zahlreichen Bisonherden beobachten, die noch heute durch den Park streifen.

Death Valley Nationalpark

Foto: Jamie Street (Unsplash)

Lassen Sie sich von dem Namen „Death Valley“ nicht abschrecken, denn der Park hat einiges zu bieten. Bei Temperaturen über 50 Grad ist es nicht überraschend, dass das Naturschutzgebiet auch als „Tal des Todes“ bezeichnet wird. Gleichzeitig ist das Death Valley eines der trockensten Gebiete der Erde. Doch gerade deswegen ist der Death Valley Nationalpark sehenswert, denn er grenzt sich massiv von den bekannten, pflanzenreichen Naturschutzgebieten ab.

Die zerklüfteten Felslandschaften am Zabriskie Point sollten die erste Station sein. Danach geht es zu den endlosen Sanddünen „Mesquite Dunes“ und anschließend zu den großen Salzseen. Wandern Sie durch das Death Valley, werden Sie mit unvergleichlichen Sehenswürdigkeiten belohnt. Seien Sie aber vorsichtig, denn das Tal trägt nicht umsonst seinen Namen. Gerade die hohe Hitze kann zu einer großen Gefahr werden. Geführte Wanderungen sind daher zu empfehlen.

Zion Nationalpark

Foto: Fineas Anton (Unsplash)

Für viele ist der Zion Nationalpark das absolute Highlight bei einer Reise durch die USA. Er liegt im Südwesten der USA und zählt zu den schönsten Naturwundern des Landes. Vor allem die rötlich schimmernden Canyons sind eine Augenweide. Während einer Wanderung erhalten Sie zahlreiche fantastische Blicke über den Zion Park, sodass die Kamera gar nicht mehr stillstehen wird.

Jedoch begeistern sich nicht nur Touristen für das Naturschutzgebiet, sondern auch zahlreiche Tiere. Die Tierwelt im Zion Naturschutzgebiet ist beeindruckend. Folgen Sie am besten den Wegen zu den Emerald Pools. Die Wege führen durch die Zion Narrows hinauf zum „Landeplatz der Engel“. Mit Sicherheit werden Sie jede Menge sehen, wobei Sie sich vor wilden Tieren in Acht nehmen sollten. Auf den Wanderwegen ist es aber relativ sicher.

Bryce Canyon Nationalpark

Foto: Claudie-Ann Tremblay-cantin (Unsplash)

Als einer der schönsten Nationalparks der USA zählt der Bryce Canyon. Der Grund ist denkbar einfach, wenn Sie sich die versteinerte Märchenwelt des Bryce Canyon Naturschutzgebiets anschauen. Über den gesamten Park sind Tausende von rot, braun und gelb schimmernden „Hoodoos“ zu finden. Die Felsnadeln recken sich in Richtung Himmel und sind ein beliebtes Fotomotiv. Sollte die Sonne gerade tiefstehen, erhalten Sie das schönste Fotomotiv. Das Licht der Sonne tanzt auf den Felsnadeln und hinterlässt ein ganz besonderes Erlebnis.

Aber auch fernab der Felsnadeln hat der Bryce Canyon einiges zu bieten. Die Wege führen teilweise durch dichten Baumwuchs, nur damit Sie am Ende über einer Schlucht stehen und einen atemberaubenden Blick über die Nadeln erhalten. Der Bryce Canyon ist immer einen Ausflug wert.

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Die Nationalparks im Video

Videos: National Geographic, GoTraveler, California Through My Lens, Around The World 4K, 4K Relaxation Channel, Amazing Places on Our Planet, Eingebunden von Youtube.com

Header-Bild: McRonny, Pixabay

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Südwesten der USA auf einen Blick

  • Entfernung Frankfurt - Südwesten der USA (Luftlinie)
    Entfernung Frankfurt - Südwesten der USA (Luftlinie)
    9300 km Distanz ab Frankfurt
  • (Mindest-) Reisezeit Frankfurt - Südwesten der USA
    (Mindest-) Reisezeit Frankfurt - Südwesten der USA
    11:50 Flugstunden ab Frankfurt
  • Durchschnittliche Temperatur (Südwesten der USA)
    Durchschnittliche Temperatur (Südwesten der USA)
    13 °C bis 41 °C Tagesschnitt
  • Stunden Sonne pro Tag (Südwesten der USA)
    Stunden Sonne pro Tag (Südwesten der USA)
    7 bis 13 Sonnenstunden pro Tag
  • Tage mit Regen pro Monat (Südwesten der USA)
    Tage mit Regen pro Monat (Südwesten der USA)
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