Bolivien Spezial Südamerikas unbekanntes Herz

Bolivien Spezial Südamerikas unbekanntes Herz
20 Tage    ab 5399 Euro    Zum Anbieter

Lernen Sie das authentische Herz Südamerikas kennen: Bolivien. Von subtropischen Wäldern, über das östliche Flachland in Santa Cruz und das strahlende Weiß der Salzseewüste Salar de Uyuni, zu dem höchsten Berg Boliviens, dem Sajama, mit 6542m, bietet das Land unterschiedlichste Kulissen. Mit dem Expeditionszug erkunden wir die ersten Jesuiten-Missionen Boliviens, welche bis heute bewohnte Dörfer sind. Auf einer Dampferfahrt begeben wir uns von Trinidad aus 3 Tage ins Amazonas-Quellgebiet und erkunden die Natur und Tierwelt des bolivianischen Dschungel. Auch zu Land behält unsere Reise absoluten Expeditionscharakter, wenn wir uns mit Jeeps von Cochabamba aus auf bisher kaum genutzten Wegen, durch authentische Dörfer bis nach La Paz, dem höchstgelegensten Regierungssitz der Welt begeben. Hierbei lernen wir die Bevölkerung bei einem typischen "Ajtaphi", einem geteilten Essen, kennen. La Paz zeigt uns ein typisches Beispiel einer Andenmetropole. Zum Abschluss der Reise sehen wir das strahlende Weiß des Salar de Uyunis und baden am Fuße des Sajamas, Boliviens höchsten Berges in Thermalquellen. Diese Reise zeigt Ihnen selten besuchte Teile Boliviens, die Ihnen den besonderen Charakter Südamerikas Herzens vorstellen.

Hinweis: Da wir bei dieser speziellen Tour viele Strecken Offlroad unterwegs sind, können die Fahrtzeiten an manchen Tagen abhängig vom Wetter und Stopps unterwegs stark abweichen. Auch beim Ablauf und den Programmpunkte kann es zu spontanen Änderungen kommen. Wir wünschen viel Spaß bei Ihrer Abenteuerreise!

Tag 1: Europa - Unterwegs:
Endlich beginnt Ihr Bolivienabenteuer! Sie fliegen mit Air Europa von Frankfurt aus nach Madrid. Von der spanischen Hauptstadt geht es nach einem kurzem Stopp weiter Richtung Santa Cruz de la Sierra im bolivianischen Tiefland. Freuen Sie sich auf eine spannende und abwechslungsreiche Zeit im vielfältigsten Land des südamerikanischen Kontinents!

Das Abendessen bezieht sich hierbei auf die Mahlzeit während des Fluges.

Tag 2: Unterwegs - Santa Cruz:
Bienvenidos en Bolivia- Willkommen in Bolivien! Heute kommen Sie in Santa Cruz de la Sierra an. Ihr Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und bringt Sie ins Hotel. Zur Akklimatisierung steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Genießen Sie das tropische Klima, spazieren Sie über die mit Palmen gesäumte Plaza der Stadt und genießen Sie erste "Camba"-Küchenspezialitäten. Wer schon gleich die Wärme mit einem Naturerlebnis kombinieren möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch des Biozentrum Güembe, ca. 5 Kilometer außerhalb von Santa Cruz. Hier kann man mit Kanus auf Lagunen paddeln, auf Naturlehrpfaden oder durch das Schmetterlingshaus spazieren und mehrere Schwimmbecken zur Abkühlung nutzen. Unser Restaurant-Tipp für den Abend: Das Aljibe: typische Gerichte in kleinem, authentischen Ambiente.

Das angegebene Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug.

Tag 3: Santa Cruz - San José de Chiquitos :
Von Santa Cruz aus fahren wir heute mit dem Zug, dem Expresso Oriental nach San Jose de Chiquitos. Die bolivianischen Jesuitenmissionen sind die einzigen noch erhaltenen Missionsorte der Gesellschaft Jesu in Südamerika. Ehemals wurden sie nur wenige Kilometer von Santa Cruz entfernt gegründet, da die Stadt aber im Jahr 1592 ihren Standort änderte, legen wir heute ca. 250km zurück und lassen hierbei die Eindrücke der subtropische Landschaft an uns vorüberziehen. An Bord gibt es auch ein Mittagessen. In San José angekommen besuchen wir die geschichtsträchtige Missionskirche des Jesuitenorden. Sie ist die einzige der 6 Missionskirchen, die aus Stein errichtet wurde, alle andere sind aus Holz gebaut. Besonders beeindruckend sind die detaillierten Holzdekorationen im Inneren, die neu restauriert wurden. Wir empfehlen den Besuch der Kunsthandwerksläden, auch um die traditionellen Chiquitano Masken kennen zu lernen. Am Abend lassen wir uns das Essen im Hotel schmecken.

Tag 4: San José de Chiquitos - Santiago de Chiquitos :
Heute sehen wir eine weitere Jesuitenreduktion Boliviens: Santiago de Chiquitos. Beim Besuch des Kulturzentrums erfahren wir mehr über die Mission der Jesuiten, den Guarani Ureinwohnern den christlichen Glauben nahe zu bringen und über ihre Vorstellung des idealen Siedlungsbaus. Den meisten der zwischen 1696 und 1790 erbauten Kirchen wurde durch den Schweizer Martin Schmid in den 80er und 90er Jahren zu neuem Glanz verholfen. Nach den kulturellen Eindrücken des Tages besuchen wir die in der Nähe gelegenen Thermalquellen, um uns im heißen Wasser etwas zu entspannen. Badesachen also unbedingt mitnehmen!

Tag 5: Santiago de Chiquitos - Santa Cruz:
Der Vormittag steht zur freien Verfügung und wir können ausschlafen oder einen Spaziergang durch die Ortschaft unternehmen. Nach dem Mittagessen fahren wir mit unserem lokalen Guide zum "Cerro de Chochis". Der Berg ist durch seine raue Form ein echter Blickfang. Auch im "Valle de Tucavaca" begegnen uns Felsformationen, die wie die Finger begrabener Riesen in den Himmel ragen. Mit diesen landschaftlichen Eindrücken fahren wir weiter nach Robore. Hier essen wir zu Abend, bevor wir mit dem Ferrobus Nachtzug wieder in Richtung Santa Cruz de la Sierra tuckern. Das konstante Rumpeln des Zuges lullt uns in den Schlaf und weckt Gefühle der ersten Kolonialisten in Bolivien.

Tag 6: Santa Cruz - Santa Cruz:
Heute haben wir einen freien Tag in Santa Cruz. Wir schlagen vor auf die Plaza zu gehen und wie die Einwohner dieser Stadt einen süßen Kaffee zu trinken und das Treiben ein bisschen zu beobachten. Oder wie wäre es mit einem Besuch im Zoo? Der Zoo von Santa Cruz bietet vielen endemischen Vögeln und Tieren ein Zuhause, welche leider bereits auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen. Halten Sie die Augen offen: In den Bäumen kann man die niedlichen Faultiere beobachten. Diese bewegen sich zwar extrem langsam, sind aber sehr gut getarnt. Den Abend können Sie bei dem lauen Klima mit einen Cocktail ausklingen lassen.

Tag 7: Santa Cruz - Río Mamoré:
Früh fliegen wir heute von Santa Cruz nach Trinidad. Dort fahren wir in das Schutzgebiet Ibare Mamoré und werden im Hafen Lomo Suarez unser Schiff "Flotel Reina de Enín" besteigen. Wir lassen uns den Fluss Ibare hinuntertreiben bis zur Zone San Carlos. Hier werden wir einen Eindruck vom täglichen Leben der Bewohner bekommen. Das wichtigste Transportmittel der Menschen des Amazonasgebiets ist das Kanu. Wie es sich anfühlt sich paddelnd durch das saftige Grün fortzubewegen erfahren wir hier! Wenn man schön leise ist, kann man so auch einige Tiere wie Tucane oder Affen zu Gesicht bekommen. Genießen Sie die Geräusche des Regenwaldes! Mit unserem Schiff geht es nun weiter zum Herzen des Schutzgebietes, wo der Ibare Fluss in den Fluss Mamoré mündet. Hier kann man mit etwas Glück den Flussdelfinen (bufeos) begegnen. Die neugierigen Tiere haben eine rosa-graue Farbe und treten meist in Gruppen auf. Uns steht eine besondere Nacht bevor, denn man schläft ja nicht alle Tage auf einem Schiff im Regenwald. Lassen Sie sich vom Plätschern des Wassers in den Schlaf wiegen.

Tag 8: Río Mamoré - Río Mamoré:
Wir hoffen Sie hatten eine geruhsame Nacht und sind bereit für einen neuen Tag in den feuchtwarmen Tropen. Weiter geht es auf dem Mamoré Fluss, welcher übersetzt "Mutter der Wasser" bedeutet. Heute besuchen wir zunächst eine indigene Gemeinde der Mojeña. Angehörige dieser Gruppe sind in kleinen Dorfansammlungen im Departamento von Santa Cruz zu finden. Ihre Sprache gehört zur Arawak-Familie und sie leben hauptsächlich vom Fischfang und der Landwirtschaft. Am Nachmittag fahren wir mit kleinen Booten zur Laguna Basilea. Dort werden wir einiges über die Flora und Fauna der Region lernen. Nach dem Abendessen begeben wir uns auf eine kleine Fotosafari. Nehmen Sie die Taschenlampe mit! Die leuchtenden Punkte am Uferrand sind die Augen der Kaimane, die uns ein spannendes Dschungelabenteuer bereiten.

Tag 9: Río Mamoré - Cochabamba:
Heute haben wir wieder festen Boden unten den Füßen, denn in Trinidad verlassen wir das Schiff. Genießen Sie noch einmal die tropische Wärme und die üppige Vegetation des Tieflands. Ab nun beginnt unsere Reise in die Höhe. Um die Mittagszeit fliegen wir nach Cochabamba (2548m). Die Stadt ist von Hügeln umgeben und Gebiet der indigenen Gruppe der Quechua. Mit Autos fahren wir auf den Cerro de San Pedro, denn dort steht das Wahrzeichen der Stadt: El Cristo de la Concordia. Diese Christusfigur ist sogar noch 2 Meter höher als der berühmte Christo in Rio und man hat einen wunderbaren Rundumblick auf die Stadt und die angrenzenden Hügel. Im Park "des tanzenden Wassers" lassen wir uns vom Anblick der bunten Wasserspiele verzaubern. Und wenn Sie weitere Sinne beglücken wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Option, um Cochabambas kulinarische Spezialitäten zu probieren. Die Stadt ist in Boliviens bekannt für ihre Küche und man sagt den Cochabambinos nach, dass sie besonders gerne und viel essen.

Tag 10: Cochabamba - Oruro:
Am Morgen beginnt unsere mehrtägige Jeepfahrt bei der wir durch das Hinterland in Richtung La Paz fahren. Zunächst schlängeln wir uns noch über die offizielle Strasse aus Cochambamba hinaus bis auf knapp 3000 Meter Höhe hinauf. Dann geht es auf unbekannteren Wegen weiter: bei Pongo begeben wir uns offroad und fahren durch Eukalyptus-Wälder an einer ehemaligen Zugstrecke, die Cochabamba mit La Paz verbunden hat, entlang. Wir sehen Ruinen der früheren Zugstationen und nutzen eine der idyllischen Szenerien, um uns mit Sandwiches zum Mittagessen bei einem Picknick zu stärken. Unsere Endstation heute ist Oruro, die Stadt des Folklore in Bolivien. Hier findet alljährlich der grösste Karnevalsumzug des Landes zu Ehren der Virgen del Socavón statt. Ein Standbild der Jungfrau überblickt die Stadt, die mitten auf dem Altiplano liegt. Das ruhige Zentrum lädt noch zu einem kleinen Abendspaziergang ein. 

Tag 11: Oruro - Quime:
Heute lassen wir es ruhig angehen und starten unsere Tour nach einem gemütlichen Frühstück. Richtung Norden geht es dann weiter bis zum Dörfchen Quime, wo wir in einer einfachen Ranch in Mehrbettzimmern mit geteiltem Bad die Nacht verbringen werden. Die Ranch haben wir exklusiv für uns, so dass wir uns untereinander arrangieren können. Unsere spanischen Gastgeber kochen für uns ein hausgemachtes Mittag- und Abendessen. Quime ist ein sehr authentisches Dorf auf dem Altiplano, in dem wir das tägliche Leben der Familien kennelernen werden. Ein kleiner Spaziergang oder ein paar entspannde Stunden auf der Terrasse der Ranch runden unseren heutigen Tag ab.

Tag 12: Quime - Chulumani:
Unsere Jeepfahrt auf der Ruta 25 geht weiter. Den ganzen Tag über begleiten uns Eindrücke der bolivianischen Landwirtschaft: zunächst fahren wir durch ein Tal, das besonders für den Maisanbau genutzt wird. Mais hat seinen Ursprung in Südamerika und ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Unterwegs stoppen wir genau wie am Vortag an einer netten Stelle für ein Picknick. Nachmittags erreichen wir dann Frutillani. Dieser Ort hat seinen Namen von der "frutilla" - der Erdbeere, da es hier viele Produzenten dieser süßen Frucht gibt. Nun kommen wir in die Süd-Yungas mit ihren grünen Hängen und angenehmen Klima. Hier gibt es einige Wasserfälle auf dem Weg, die uns schöne Fotomotive bieten. Am Abend kommen wir in Chulumani an, wo uns ein warmes Abendessen erwartet.

Tag 13: Chulumani - Chulumani:
Nach unserer aufregenden Fahrt gehen wir den heutigen Tag entspannt an. Wir stärken uns mit einem Frühstück, um dann das Schutzgebiet Apa-Apa zu besuchen. Es eignet sich besonders zu Vogelbeobachtungen. Hier können wir bei einer 2-3 stündigen Wanderung die Flora und Fauna der Yungas bestaunen. Als Yungas wird die geographische Zone zwischen dem Hochland der Anden und dem tropischen Tiefland des Amazonas Regenwald bezeichnet. Besonders die Region zwischen 1800m und 1200m erlaubt durch ihre fruchtbaren Böden den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten wie Kaffee und Zitrusfrüchte. Außerdem gehört dieses Gebiet zu den Kokaanbauzentren in Bolivien. Das Mittagessen nehmen wir im Hotel ein und lassen uns von regionalen Erfrischungen verwöhnen. Genießen Sie nun einfach das Dasein und entspannen Sie sich!

Tag 14: Chulumani - La Paz:
Heute machen wir wieder ein paar Meter gut, denn Bolivien ist ein riesiges Land und es gibt so viel zu sehen! Durch die grünen Hänge der Yungas geht es in vielen Serpentinen in immer rauer werdende Landschaft bis hoch zu La Cumbre. Wenn wir die Passhöhe von 4670 Metern erreicht haben, fahren wir in den Talkessel von La Paz hinab. Diese beeindruckende Stadt voller Gegensätze ist der höchste Regierungssitz der Welt und zieht sich von 4100m bis zu 3200m. Deswegen und weil man in La Paz entweder bergab oder bergauf läuft, bietet sich für Ihren freien Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit der Seilbahn an. Dieses neue Transportsystem ermöglicht eine gute Übersicht über das Häusermeer und die umliegenden schneebedeckten Berge (Illimani (6439m), Mururata (5869m), Huayna Potosi (6088m). Wer lieber mit den Füßen auf dem Boden bleibt, dem ist ein Spaziergang durch die Altstadt von La Paz zu empfehlen. Lassen Sie sich mitreißen von den Farben, Gerüchen und dem wuseligen Treiben.

Tag 15: La Paz - La Paz:
La Paz lädt uns heute mit seinem Andenpanorama und lebendigem Verkehrschaos zum Entdecken ein. Mit unserem Reiseleiter geht es auf der Stadttour zunächst ins koloniale Zentrum, wo wir mit der "Calle Jaen" eine der ältesten Straßen kennenlernen. Unser lokaler Führer erklärt uns unter anderem warum die Uhr am Regierungsplatz Plaza Murillo anders als normale Uhren ist, bevor wir uns in den Süden der Stadt begeben. Hier, etwas außerhalb, liegt das Mondtal "Valle de la Luna". Mit ein bisschen Glück können wir die scheuen Vizcachas erspähen. Zurück im Zentrum statten wir dem Hexenmarkt einen Besuch ab. Aberglauben und Bräuche der bolvianischen Bevölkerung können wir hier kennenlernen. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Warum bleiben Sie nicht gleich in der Sarganaga, um sich mit einigen für die Anden typischen Souvenirs einzudecken? Oder probieren ein paar bolivianische Köstlichkeiten aus? Für alle, die Englisch sprechen, ist ein Besuch des kleinen Coca-Museums interessant. Hier kann man alles über Anbau und Gebrauch der tausendjährigen Pflanze erfahren.

Tag 16: La Paz - Tahua:
Mit Jeeps fahren wir von Uyuni nach Colchani. Dieser kleine Ort lebt neben dem Tourismus besonders von der Salzherstellung. Hier startet unsere Tour in die Salzwüste! Sonnenbrille nicht vergessen, denn das gleisende Weiß ist von großer Intensität! Wir steuern die recht zentral im Salar gelegene Insel Incahuasi an. Auf dem kleinen Rundweg auf der Insel können wir uns an den Riesenkakteen messen. Im Schatten der Insel essen wir zu Mittag, bevor es weiter in die weiße Ebene geht. Die strahlende, reflektierende Pracht verlangt nach einem sehr guten Sonnenschutz, bietet aber auch Gelegenheit für einmalige Fotospielereien. Im Anschluss fahren wir das im Norden liegende Coquesa an. Hier haben am Fuße des Tunupa Vulkans (5432m) einige Menschen in einer Grotte ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die mumifizierten Körper bieten eine interessante Einsicht in vergangene Tage. Nun geht es weiter nach Tahua, einer Ortschaft auf 3686m, die direkt am malerischen Tunupa Vulkan liegt. Sie werden sehen, dass Farbenspiel des Sonnenuntergangs ist in dieser unwirklichen Gegend besonders beeindruckend!

Tag 17: Tahua - Sajama:
Wir lassen die Salzwüste hinter uns und fahren von Tahua aus Richtung Norden. Heute tauchen wir völlig in die Weite des Altiplanos ein. Über Huari und Salinas kommen wir nach Orinoca, dem Heimatdorf von Boliviens Präsident Evo Morales. Auf unserem Weg nach Turco sehen wir immer wieder grosse Lamaherden, die über die Hochebene ziehen. Diese Region ist ausserdem das weltgrösste Anbaugebiet von Quinoa. In Pumiri spazieren wir durch die Stadt aus Stein, unwirkliche Formationen, die wie eine verlassene Ansiedlung aus längst vergangener Zeit wirken. Von hier aus fahren wir weiter in den Nationalpark Sajama, benannt nach Boliviens höchstem Berg. 

Tag 18: Sajama - Santa Cruz:
Diesen letzten aktiven Tag unserer Reise beginnen wir mit einem Bad in den Thermalquellen. Uns wird ein unbeschreiblicher Blick auf den schneebedeckten Sajama (6542m) geboten. Das gesamte Gebiet um den malerischen Riesen ist schon seit 1939 unter Schutz gestellt und wir können eine einmalige Landschaft genießen. Der Nationalpark Sajama ist durchzogen von heißen Quellen und Lagunen. Wohin das Auge blickt sieht man Lamas und Alpakas. Eine Besonderheit des Parks ist der Quenua - Wald, in dem wir einen kleinen Spaziergang unternehmen und eine Höhe von 4200 Metern erreichen werden. Die endemischen Quenuabäume sind hervorragend an Höhe und kaltes Klima angepasst. Ihre abblätternde Rinde schließt Luft ein, wodurch für Isolation gesorgt ist. Zum Mittagessen kehren wir in unsere Herberge zurück. Gestärkt machen wir uns auf den Weg nach La Paz. Genießen Sie den Blick über die Weiten des Altiplanos mit seinen besonderen Farben. In La Paz geht es dann gleich zum Flughafen und hier heißt es Abschied nehmen vom viventura Reiseleiter. Die Gruppe fliegt nochmals quer über Bolivien nach Santa Cruz. Nach einer letzten Übernachtung geht es am nächsten Morgen weiter zum Flieger nach Europa. Wir wünschen eine angenehme letzte Nacht und einen guten Flug!

ESTO TAMBIEN TIENE QUE ENTRARA AHI JAJAJAJ
Auf der Weiterreise durch das endlose Altiplano können wir einen Blick auf die Chullpas von Patacamaya (Grabtürme aus Adobe) werfen und etwas über vergangene Kulturen lernen. Nun erwartet uns eine beeindruckende geologische Erscheinung: Pumiri - die Stadt der Steine. Über die schroffen Felsformationen gibt es viele Mythen und Legenden. Ein weiteres Highlight erwartet uns in Curahuara de Carangas: Die sogenannte "Sixtinische Kapelle der Anden". Diese wurde Ende des 16.Jh erbaut und ist einer der ältesten Kirchen Südamerikas. Die schönen Wand- und Deckenmalereien sind aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen der Region gut erhalten. Am Abend erreichen wir das Gebiet des Nationalpark Sajama. In der Ökologe von Tomarapi werden wir übernachten. Hier haben Sie die Möglichkeit Handarbeits - Erzeugnisse der Bevölkerung zu kaufen. Diese lebt hauptsächlich von der Lama- und Alpakazucht. Genießen Sie eine ruhige Nacht!

 

Tag 19: Santa Cruz - Unterwegs:
Ihr spezielles Bolivienabenteuer neigt sich nun dem Ende zu. Beim Frühstück im Hotel können Sie sich nochmals einige Spezialitäten schmecken lassen, bevor Sie gegen halb 9 Uhr (die genaue Uhrzeit bestätigen wir nochmals vor Ort)  vom Transfer zum Flughafen abgeholt werden. Um die Mittagszeit steigen Sie dann ins Flugzeug nach Europa. Wir wünschen eine angenehmen Heimreise. 

Wenn Sie noch mehr Lust auf Bolivien haben, verlängern Sie Ihre Reise doch im bolivianischen Dschungel oder am Titicacasee. In diesem Fall, findet Ihre letzte Nacht nicht in Santa Cruz statt, sondern Sie bleiben in La Paz im Gruppenhotel und starten am heutigen Tag Ihre Verlängerungen ab der Andenmetropole. 

Das Abendessen bezieht sich auf die Mahlzeit während des Fluges.

Tag 20: Unterwegs - Europa:
In Madrid müssen Sie noch einmal umsteigen, bevor Sie nach dem kurzen Weiterflug wieder auf heimischem Boden landen. Wir hoffen, Sie können noch lange von den gewonnenen Eindrücken zehren und sagen: Bis bald in Südamerika! Hasta luego!

Das Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeit während des Fluges.

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Lamas an der Laguna Colorada  (Bild: Llamas an der Laguna Colorada, Nico Kaiser, CC BY-SA) Machu Picchu, Peru  (Bild: Machu Picchu, Peru, Pedro Szekely, CC BY-SA) Laguna Colorada, 4.560 m, Chile  (Bild: Laguna Colorada (4.560 m), Nico Kaiser, CC BY)

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